Immer wieder werden Verbraucher im Umgang mit den Banken, unzulässige Gebühren und Kosten auferlegt.



Unzulässige Bearbeitungsgebühr bei Darlehen

Immer wieder berechnen Banken den Verbrauchern gegenüber unzulässige Gebühren und Kosten! Banken und Sparkassen verlangen Bearbeitungsgebühren zusätzlich zu den Zinsen von Krediten und Darlehen.

Begründet wird dies oft mit dem Beratungsaufwand, den die Bank hat, also dem Verkaufsgespräch und der Prüfung der Kreditwürdigkeit (SCHUFA-Auskunft) des Kunden. In vielen Fällen wird dieser Aufwand mit 2 oder 3 % von der Kreditsumme berechnet. Bei einem Darlehen von 20.000 EUR kann die Bearbeitungsgebühr schnell 600 EUR betragen.

Die unrechtmäßig abgerechnete Bearbeitungsgebühr können Bankkunden daher zurückfordern. Auch aufgrund wucherischer Zinsberechnung und der Ausnutzung einer Zwangslage könnten die Verträge sittenwidrig und somit nichtig sein, § 138 Abs. 2 BGB.

Häufig benötigen Sie dabei jedoch anwaltliche Hilfe, da die Banken die Forderungen pauschal abweisen.

Mehrere Oberlandesgerichte haben entschieden, dass die Erhebung einer Kreditbearbeitungsgebühr aufgrund der Allgemeinen Geschäftsbedingungen unzulässig ist. Die unrechtmäßig abgerechnete Bearbeitungsgebühr können Bankkunden daher zurückfordern.

Gerne prüfen wir Ihren Fall und erklären Ihnen, wie Sie die Gebühren von der Bank zurückbekommen.

Ehegattendarlehen?

 

Wenn Familien betroffen sind, stellt sich häufig heraus, dass der Ehegatte ohne eigenes Einkommen von den Banken dazu veranlasst wurde, Darlehensverträge ihres Partners mit zu unterschreiben. Die Haftung auch des Ehepartners kann oft ausgeschlossen werden, da die Bank diesbezüglich sich rechtswidrig verhalten hat.

 

Eine Bürgschaft kann unwirksam werden, wenn sie sittenwidrig ist, d.h. gegen die guten Sitten verstößt. Das ist meistens dann der Fall, wenn der Bürge durch die Übernahme der Bürgschaft in eine krasse finanzielle Überforderung getrieben wird. Eine krasse finanzielle Überforderung liegt vor, wenn die dem Bürgen zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel auf absehbare Zeit nicht ausreichen werden, um die Zinsen des Kredites zu bezahlen.

Bei Kündigung des Kredites stellt die Bank immer eine Vorfälligkeitsentschädigung in Rechnung. Dies ist nicht immer erlaubt.

 

Wir prüfen gerne Ihren Vertrag und untersuchen, ob diese Vorfälligkeitsentschädigung von Ihnen verlangt werden kann.

 

Ist die Vorfälligkeitsentschädigung zu zahlen?

 

Verlangt Ihre Bank bei Kündigung des Darlehens eine Vorfälligkeitsentschädigung, dann sollten Sie unbedingt den Darlehensvertrag von einem Rechtsanwalt überprüfen lassen. Die Kreditverträge unterliegen den Verbraucherschutzvorschriften, die aber häufig nicht eingehalten werden.

Oft kann festgestellt werden, dass gerade ältere Darlehensverträge fehlerhafte Angaben enthalten.

Häufig ergeben sich sogar für den Kreditnehmer Zahlungsansprüche gegenüber der Bank durch verminderte Zinssätze oder unberechtigt bezahlte Bearbeitungsgebühren.